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Samuel R. Hug ist selbstständiger Pflegewissenschaftler. Sein besonderes Interesse gilt der organisationalen, interpersonellen und individuellen Resilienz im Kontext der Gesundheitsversorgung. Von 2006 bis 2025 war er Leiter Pflegecontrolling am Kantonsspital Baden.

Er studierte Angewandte Pflegewissenschaft an der Careum Hochschule Gesundheit in Zürich. Zuvor studierte er Controlling am Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie in Zürich. Er verfügt über einen eidgenössischen Fachausweis als Informatiker mit Schwerpunkt Business Process Development. Von 1986 bis 1988 absolvierte er als diplomierter Pflegefachmann das Nachdiplomstudium Intensivpflege am Universitätsspital Basel.

Als Pflegewissenschaftler denkt er Gesundheitsversorgung konsequent neu: weg von reiner Behandlung, hin zu nachhaltiger Gesundheitsstärkung und langfristiger Wirksamkeit. Er gestaltet lösungsorientierte Wege, wie Gesundheitskompetenz in Beratung, Coaching und gemeinschaftlichen Projekten praktisch nutzbar wird. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Entwicklung mit Umsetzung: von der Konzeption über die Koordination bis zur unterstützenden Kommunikation, damit aus guten Ideen tragfähige Strukturen werden.

Seine bisherigen beruflichen Schwerpunkte sind:

  • Durchführung des Forschungsprojekts RESIDA zur Untersuchung individueller Resilienzprozesse bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung während der Transition zur Dialyse. Ziel ist die Ableitung praxisrelevanter Empfehlungen zur Förderung mentaler Bewältigungskompetenzen sowie deren Integration in pflegerische Beratungsprozesse.
  • Begleitung von Fachpersonen in Gesundheitsberufen bei ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Weiterentwicklung im Rahmen eines individualisierten, ergebnisorientierten Mentoring-Programms.
  • Unterstützung von Projekten im Gesundheitswesen durch wissenschaftlich fundierte und partizipative Begleitung zur gezielten Entwicklung und Evaluation praxiswirksamer Innovationen.
  • Wissenschaftliche Beratung und Begleitung von Organisationen und Teams zur Stärkung von Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit auf struktureller und interpersoneller Ebene.
  • Strategische Beratung im Rahmen von Transformationsprozessen mit dem Ziel, eine sichere, wirksame und patientenzentrierte Versorgung zu ermöglichen.

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